Manchmal gibt es gute gründe

Die Sterilisation des Mannes wird auch als Vasektomie oder Vasoresektion bezeichnet. Bei diesem Eingriff werden die Samenleiter auf beiden Seiten durchtrennt.
Natürlich bleibt die Funktion der Hoden (Hormonproduktion, Testosteron) erhalten.
Die sich bildenden Spermien (Samenzellen) werden vom Körper resorbiert, so wie das
z. B. bei einem alten Mann oder nach einer Querschnittslähmung der Fall ist. Die Potenz, d. h. die Fähigkeit zur Erektion (Gliedversteifung) und die Ejakulation (Samenerguss) werden nicht beeinflusst. Das Ejakulat enthält aber keine Samenzellen mehr. Die Ejakulatmenge ändert sich nur geringfügig, da der überwiegende Teil der Flüssigkeit in der Prostata und den Samenblasen gebildet wird. Die Sterilisation ist, durch einen erfahrenen Operateur ausgeführt, eine schnelle und komplikationsarme Operation.

Die Kosten für OP und Narkose müssen von allen Patienten, egal ob gesetzlich oder privat versichert, selbst getragen werden. Im Laufe der Jahre wurden in unserer Praxis mehr als 2000 Sterilisationsoperationen in lokaler Betäubung durchgeführt.
Übrigens: Der operative Eingriff dauert in der Regel nicht länger als 10 bis 12 Minuten!